Digital Inequalities.
Divides, Hierarchies, and Boundaries in Germany, 1970s to 1990s.
Mit dem Aufkommen der digitalen Technologien im 20. Jahrhundert hat sich unsere Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert.
Aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts werden diese Veränderungen als der Aufstieg einer neuen "digitalen Gesellschaft" bezeichnet. Ihren Gründungsmythen zufolge basiert diese Gesellschaft auf einer emanzipatorischen Nutzung der Technologie, einem universellen Zugang und neuen Formen der Interaktivität. Entgegen aller utopischen Träume, die mit der "Computerrevolution" verbunden sind, hat die digitale Gesellschaft jedoch schnell ihre eigenen Hierarchien entwickelt, neue digitale Mauern errichtet und neue digitale Gräben geschaffen.
Die Leibniz-Forschungsgruppe Digital Inequalities greift den deutschen Fall in seinen transnationalen Kontexten auf, um die Frage zu stellen, wie und warum solche Trennungen, Hierarchien und Grenzen entstanden sind.
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„24 Hours in Cyberspace“
Im Jahr 1996 war das Internet ein verheißungsvoller Ort. Fotograf:innen hielten für das Projekt „24 Hours in Cyberspace“ fest, wie Menschen auf der ganzen Welt das neue Medium nutzten. Deutlich zeigen sich daran die euphorisch bejubelten Potenziale globaler Computernetzwerke – und auf den zweiten Blick auch deren Schattenseiten.
Ins Netz gegangen. Zeithistorische Perspektiven auf die Geschichte des frühen Webs
Den Vortrag von Michael Homberg, Frederike Heinitz und Nina Neuscheler im Rahmen des Offenen Forschungskolloquiums Digital History gibt es zum Nachhören auf YouTube
Robotron. Code und Utopie - Ausstellungsrezension
„Robotron. Code und Utopie“ nennt sich die Ausstellung, die im Neubau der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) bis zum 22. Februar 2026 zu sehen ist. Anschließend wird sie vom 14. März bis zum 26. Juli 2026 unter dem Titel „Robotron. Arbeiterklasse und Intelligenz“ im Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund gezeigt.