Digital Inequalities.
Divides, Hierarchies, and Boundaries in Germany, 1970s to 1990s.
Mit dem Aufkommen der digitalen Technologien im 20. Jahrhundert hat sich unsere Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert.
Aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts werden diese Veränderungen als der Aufstieg einer neuen "digitalen Gesellschaft" bezeichnet. Ihren Gründungsmythen zufolge basiert diese Gesellschaft auf einer emanzipatorischen Nutzung der Technologie, einem universellen Zugang und neuen Formen der Interaktivität. Entgegen aller utopischen Träume, die mit der "Computerrevolution" verbunden sind, hat die digitale Gesellschaft jedoch schnell ihre eigenen Hierarchien entwickelt, neue digitale Mauern errichtet und neue digitale Gräben geschaffen.
Die Leibniz-Forschungsgruppe Digital Inequalities greift den deutschen Fall in seinen transnationalen Kontexten auf, um die Frage zu stellen, wie und warum solche Trennungen, Hierarchien und Grenzen entstanden sind.
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Summer School of contemporary history: technology, power and cultural change
Glashandwerk, digitale Ungleichheiten und Zwangsarbeit: die Summer School in Liberec hat gezeigt, wie sich Machtverhältnisse in Technik und Orten einschreiben.
Gewerkschafter:innen als „Pioniere der Digitalisierung“:
Gewerkschaften als Maschinenstürmer? Ein Interview mit Welf Schröter, Mitbegründer des „Forum Soziale Technikgestaltung“ beim Deutschen Gewerkschaftsbund Bezirk Baden Württemberg.
„24 Hours in Cyberspace“
Im Jahr 1996 war das Internet ein verheißungsvoller Ort. Fotograf:innen hielten für das Projekt „24 Hours in Cyberspace“ fest, wie Menschen auf der ganzen Welt das neue Medium nutzten. Deutlich zeigen sich daran die euphorisch bejubelten Potenziale globaler Computernetzwerke – und auf den zweiten Blick auch deren Schattenseiten.